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Was tun, wenn Ihr Baby die Brust oder Flasche verweigert: Sofortige Schritte und Anleitung

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Checkliste für Sofortmaßnahmen
  • Bleiben Sie ruhig und beurteilen Sie den Zustand Ihres Babys.
  • Überprüfen Sie auf Anzeichen von Dehydration: weniger nasse Windeln, trockener Mund, keine Tränen beim Weinen.
  • Versuchen Sie, die Brust oder Flasche in einem ruhigen, schwach beleuchteten Raum anzubieten, um Ablenkungen zu reduzieren.
  • Stellen Sie sicher, dass das Baby bequem positioniert ist.
  • Versuchen Sie, zu füttern, wenn Ihr Baby schläfrig ist, z.B. direkt nach dem Aufwachen.
  • Wenn Ihr Baby weiterhin das Füttern verweigert und Anzeichen von Unwohlsein zeigt, kontaktieren Sie sofort einen Gesundheitsdienstleister.

    Was passiert

    Babys verweigern manchmal das Füttern aus verschiedenen Gründen, darunter Krankheit, Zahnen oder einfach eine Veränderung der Routine. Dies kann in unterschiedlichen Altersstufen geschehen, aber es ist wichtig zu verstehen, dass die Verweigerung des Fütterns zu Dehydration und unzureichender Ernährung führen kann, wenn sie nicht umgehend angesprochen wird. Der Saugreflex ist entscheidend und jede Störung kann besorgniserregend sein.

    Schritt-für-Schritt-Anleitung

    0-3 Monate
    1. Stellen Sie sicher, dass Ihr Baby nicht zu schläfrig oder überreizt ist, wenn Sie versuchen zu füttern.
    2. Überprüfen Sie, ob der Fluss der Sauger für das Alter des Babys geeignet ist.
    3. Erwägen Sie Haut-zu-Haut-Kontakt, um das Füttern zu fördern.

      3-6 Monate
      1. Überprüfen Sie, ob das Zahnen Unbehagen verursacht.
      2. Versuchen Sie verschiedene Fütterungspositionen, die möglicherweise bequemer sind.
      3. Stellen Sie sicher, dass die Fütterungsumgebung ruhig und entspannt ist.

        6-12 Monate
        1. Überprüfen Sie, ob ein neues Lebensmittel oder eine neue Formel, die kürzlich eingeführt wurde, eine Reaktion hervorrufen könnte.
        2. Bieten Sie eine Tasse an, wenn Ihr Baby entwicklungsbedingt bereit ist, als vorübergehende Alternative.
        3. Halten Sie einen konsistenten Fütterungszeitplan ein, um eine Routine zu etablieren.

          Was Sie NICHT tun sollten (Häufige Fehler)
          • Zwingen Sie das Baby nicht zu essen, da dies zu negativen Assoziationen mit dem Füttern führen kann.
          • Vermeiden Sie es, die Formel abrupt zu wechseln, ohne einen Gesundheitsdienstleister zu konsultieren.
          • Führen Sie keine festen Nahrungsmittel als Ersatz ein, wenn Ihr Baby nicht entwicklungsbedingt bereit ist.

            Wann Sie den Arzt anrufen sollten / Notfall

            Kontaktieren Sie einen Gesundheitsdienstleister oder rufen Sie den Notdienst (112 in Europa) an, wenn Ihr Baby:

            • Anzeichen von Dehydration zeigt, wie z.B. eingesunkene Augen, trockener Mund oder reduzierte Urinproduktion.
            • Fieber hat, ungewöhnlich lethargisch oder gereizt ist.
            • Gewichtsverlust hat oder nicht an Gewicht zunimmt.
            • Atembeschwerden hat oder Anzeichen von Unwohlsein zeigt.

              Präventionstipps
              • Halten Sie eine ruhige und konsistente Fütterungsumgebung ein.
              • Achten Sie auf die Hungerzeichen Ihres Babys und versuchen Sie, schnell zu reagieren.
              • Stellen Sie sicher, dass Ihr Baby gesund und komfortabel ist und etwaige Probleme wie Zahnen oder Krankheiten angeht.

                Quellen
                • Amerikanische Akademie für Pädiatrie (AAP)
                • Weltgesundheitsorganisation (WHO)
                • National Health Service (NHS)

Medizinischer Hinweis Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung.

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